Konzept & Strategie - Google Zukunftswerkstatt
Webdesign: Konzeption & Gestaltung: Modul 1/1

Webdesign: Konzeption & Gestaltung

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106 Module zum digitalen Marketing – kostenlos.

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Sie wissen nun genau, was Sie mit Ihrer Website erreichen wollen. Ein festes Ziel haben Sie nun festgelegt. Machen wir weiter.

Content first – Inhalt festlegen

Beginnen Sie zunächst mit der Festlegung Ihrer Inhalte. Hierbei helfen zu Beginn Stift und Papier. Auf einem leeren Blatt beginnen wir mit der Zeichnung eines Strukturbaums. Diesen Baum zeichnen wir von oben nach unten. Wir beginnen bei der Baumkrone oder Spitze. Hier zeichnen wir die Eingangsseite der Website ein. Unsere Homepage bzw. unsere Startseite.

Übrigens: Umgangssprachlich wird im deutschen die Website oft als „Homepage“ bezeichnet. Dies ist leider falsch. Die Homepage bezeichnet hier nur die Startseite einer Website.

Unter der Startseite legen wir unsere wichtigsten Hauptthemen bzw. Hauptinhalte unserer Website fest. Jedes Hauptthema kann mehrere Themenabschnitte vorweisen – muss aber nicht. Wie Sie sehen, haben wir nun gemeinsam unsere erste Struktur definiert. Dieser Strukturbaum wird in der Onlinewelt „Sitemap“ genannt und hilft bei der Festlegung und Strukturierung Ihrer künftigen Inhalte auf der Website.

Ein Tipp: Diskutieren Sie Ihre Sitemap mit Ihren Freunden oder Kollegen. So finden Sie heraus, ob diese Art der Struktur verständlich und schlüssig ist. Denn nur, wenn Ihre künftigen Website-Besucher, und somit auch Ihre Zielgruppe, Ihre Struktur versteht, finden diese sich am besten zurecht. Zum Punkt „Zurechtfinden“ gibt es übrigens auch ein weiteres Thema. Die Usability.

Die Usability oder auch „Benutzerfreundlichkeit“

Ihre Website soll dem Besucher den von Ihnen in der Sitemap definierten Content nun bestmöglich vermitteln. Auf die einfachste und beste Art und Weise. Diese Schnittstelle zwischen Besucher und Website wird mit dem Interface Design festgelegt. Auch User-Interface Design, kurz UI genannt. Die Aufgabe des Interface Designs (UI) ist es, dem Besucher der Website eine einfache und intuitive Bedienung zum Inhalt zu gewährleisten. Gutes User-Interface Design ermöglicht also eine einfache Bedienung – diese wird auch User-Experience, kurz UX genannt.

Ein Beispiel: Studien haben ergeben, dass in der westlichen Welt der Blick des Besuchers einer Website Z-förmig wandert. Das heißt konkret, dass sich der Blick beim ersten Aufruf einer Website von links oben nach rechts oben bewegt, und dann von unten links wiederum nach rechts wandert. Das hat „gelernte“ und historische Gründe. In Ländern, in denen von links nach rechts gelesen wird, beginnen wir automatisch jeden Zeitungsartikel, jedes Deckblatt einer Zeitschrift oder jedes Plakat von links nach rechts zu begutachten, weil wir so auch schnell und gewohnt alle Informationen erlangen.

Was lernen wir daraus? Wir könnten unser Logo bzw. unsere Marke oben links auf der Website definieren. Unsere Navigationsleiste mittig direkt daneben und unseren Handlungsaufruf, zum Beispiel ein Contact-Button direkt daneben. So haben wir schon beim ersten Blick von links nach rechts dem Kunden ein gewohntes Bild und eine einfache intuitive Navigation ermöglicht.

Sie haben Probleme, sich das ganze vorzustellen? Hier ein paar konkrete Beispiele: Sehen Sie das Zeitschriftencover? Das Logo des Magazins beginnt oben links. Weitere informationen, wie der Magazin-Name, erhalten wir direkt rechts daneben. Dann orientieren wir uns mit den Blicken nach unten. Ebenfalls im Z-Verlauf. Es gibt allerdings auch weitere zahlreiche Websites, die nach diesem Prinzip verfahren, z.B. die Website des ZDF: Das Logo ist oben links platziert. Dann folgt rechts daneben die Navigationsmöglichkeit. Weitere informationen zum aktuell eingeblendeten Bild sehen wir links im Block. Darunter wird dann die Möglichkeit der weiteren Senderauswahl, also eine weitere Navigationsmöglichkeit gegeben. Im zweiten Bild machen wir den Z-Verlauf sichtbar.

Ein letztes Beispiel habe ich noch für Sie: Die Webseite des sozialen Netzwerks Facebook, kennt nahezu jeder. Auch hier haben wir einen Z-Verlauf. Selbstverständlich kann das ein oder andere Element einmal ausbrechen. Im Kern wird diese Blick- Informations-Wanderung jedoch ganz gut eingehalten. Strikt daran halten muss man sich aber nicht. Ab und zu ist es auch schön, gewohnte Regeln zu brechen und so mehr Aufmerksamkeit zu erhalten. Wichtig ist, dass die Usability nicht darunter leidet.

Wir wissen nun also, welches Ziel wir mit unserer Website verfolgen. Wir wissen, welchen Inhalt wir wie strukturieren und mittels Sitemap auch gewichten. Und wir wissen auch, dass wir den Inhalt mit einem einfachen Interface-Design intuitiv zugänglich machen müssen. Jetzt ist es also Zeit für die…

Gestaltungselemente

Mit den zuvor erlernten Informationen können wir jetzt Schritt für Schritt in die gestalterische Planung gehen. Wir benötigen jetzt noch das Wissen über die wichtigsten Kernelemente im Webdesign. Diese Elemente unterteilen wir in drei große Bereiche:

  • Header (Kopfbereich)

  • Body (Körper – Inhaltsbereich)

  • Footer (Fußzeile - Fußbereich)

Im Header befindet sich in der Regel das Logo/die Marke oder der Name der Website. Häufig werden auch die Navigation und ein Call-To-Action (eine sogenannte Handlungsaufforderung) im Header platziert.

Im Body einer Website befinden sich Inhalte, die auf jeder einzelnen Seite unterschiedlich sind. So ist der Inhaltsbereich einer Startseite immer unterschiedlich zu einer anderen Seite innerhalb der Website.

Der Footer dient wieder zur Orientierung des Besuchers. Er schafft Vertrauen und ist eine zusätzliche Navigationshilfe. So finden sich im unteren Abschnitt einer Website immer wichtige Informationen, wie Links zum Impressum oder dem Inhaber der Website. Auch Menüs für den strukturieren Überblick der Website werden häufig im Footer dargestellt.

Das war jetzt alles viel Theorie, daher habe ich noch mal eine Grafik für Sie vorbereitet. Der schwarze Rahmen steht exemplarisch für den Aufbau einer Website. Im Header, also der Bereich der ganz oben zu sehen ist, sehen Sie schon die ersten Gestaltungselemente. Wir haben Links, zum Beispiel das Logo, dann folgt die Navigation mit mehreren Navigationspunkten: Home - Unsere Leistungen - Referenzen - und ganz rechts im Header ist ein grüner Button zu sehen, unseren Call-To-Action: eine sogenannte Handlungsaufforderung. In diesem Fall sollten Sie mit dem Website-Betreiber in Kontakt treten. Das kann allerdings auch ein Registrierungs-Button sein und das war es auch schon mit unserem Header.

Wir schauen uns nun im Detail den Body an. Dieser Body-Bereich zeigt die Darstellung einer Startseite. In der Regel haben wir in diesem Bereich, je nach Seite, häufig eine wechselnde Darstellung. Je nachdem welcher Inhalt dargestellt werden soll. In diesem Fall, haben wir auf der Startseite einen großen Bild-Container, darunter ein Willkommenstext. Seien Sie sich im Klaren, dass dies alles Elemente, also auch alles Gestaltungselemente sind. Genauso wie die folgenden drei Bild-Container darunter. In der Regel sieht man den Footer-Bereich nur, wenn man bei einer Website ganz runter scrollt bzw. wischt. Dieser schwarz-gekennzeichnete Bereich zeigt die Footer-Navigation und gibt somit Zugang zum Inhaber der Website und zum Datenschutz. Vertrauensvolle und wichtige Angaben werden häufig im Footer-Bereich eingesetzt. Ich hoffe die Grafik hat Ihnen geholfen, die zuvor besprochene Theorie besser zu verstehen.

Nun eine kleine Aufgabe. Schauen Sie sich die Websites an, die Sie häufig besuchen. Sie werden feststellen, dass sich die oben genannten Kernelemente nahezu auf jeder Website wiederfinden.

Halten Sie nun wieder Stift und Papier bereit. In der nächsten Lektion werden wir in die zeichnerische Grob-Planung gehen.

Web-Analytics

Die Analyse der Daten, die aufgrund der Aktivitäten von Besuchern auf Websites oder in mobilen Apps generiert werden. Durch Webanalysetools sollen Möglichkeiten zur Optimierung von Websites und Marketingkampagnen gefunden werden. Beispiel: „Ich möchte mit einem Webanalysetool herausfinden, wie ich bestimmte Webseiten optimieren kann, um die Kundeninteraktion auf meiner Website zu verbessern.“

Conversion

Aktionen, die Besucher auf einer Website ausführen sollen. Hierzu gehören beispielsweise E-Commerce-Einkäufe, Formularübermittlungen, Telefonanrufe und Videoaufrufe. Beispiel: „Mein Hauptziel ist, dass Besucher auf meiner Website eine Beratung buchen. Die Registrierung für einen E-Mail-Newsletter werte ich allerdings auch als Conversion.“

Qualitätsfaktor

Wert zwischen 1 und 10, der aussagt, wie relevant Ihre Anzeigen und Zielseiten für die Keywords sind, auf die Sie bieten. Die Verbesserung des Qualitätsfaktors trägt dazu bei, bessere Anzeigenpositionen zu erzielen und die Kosten für Klicks zu senken.

Metabeschreibung

Die Beschreibung einer Webseite, die im Code der Seite enthalten ist. Die Metabeschreibung kann auch als Teil der Beschreibung auf der Ergebnisseite verwendet werden. Beispiel: „Ich verfasse Metabeschreibungen für jede Seite meiner Website, für den Fall, dass die Suchmaschine die Seite in den Suchergebnissen anzeigt.“

Traffic-Akquisition

Höhere Besucherzahlen – also mehr Traffic – für Websites, Apps und andere digitale Ressourcen erzielen. Beispiel: „Meine Akquisitionsstrategie zielt auf Nutzer ab, die vor Kurzem ein älteres Haus gekauft haben.“

Conversion-Optimierung

Das Verbessern der digitalen Strategie, um den Prozentsatz der Besucher zu erhöhen, die die vorgesehenen Aktionen ausführen, damit Sie Ihre Ziele erreichen. Beispiel: „Sobald ich die Bilder zu den Innenanstrichen in meine Website eingefügt habe, konzentriere ich mich auf die Conversion-Optimierung.“

XMP-Sitemap

Die Auflistung der Seiten auf Ihrer Website, die Suchmaschinen hilft, Ihre Website zu verstehen. Beispiel: „Durch das Hinzufügen einer Sitemap habe ich Suchmaschinen geholfen, die Seiten meiner Website zu verstehen.“

Linkaufbau

Maßnahmen, damit die eigene Website häufiger auf qualitativ hochwertigen anderen Websites verlinkt wird. Dies geschieht vor allem, indem nützliche eigene Inhalte erstellt werden, die sich auf natürliche Weise im Internet verbreiten. Beispiel: „Da unsere Inhalte relevant und ansprechend sind, ist ein Rückverweis anderer Websites auf unsere Seiten wahrscheinlicher. Dies fördert den Linkaufbau und hilft bei der Verbesserung unserer Position in den Suchergebnissen.“

Max. CPC

Der maximale Cost-per-­Click (max. CPC) ist der Höchstbetrag, den Sie für einen Klick auf Ihre Anzeige zu zahlen bereit sind. Ihnen wird jedoch nicht unbedingt der volle max. CPC berechnet. Wenn Ihr max. CPC beispielsweise 1,25 Euro beträgt, bezahlen Sie je nach Wettbewerbsfaktoren vielleicht nur 1,04 Euro für den Klick. Ein höheres Gebot kann sich positiv auf die Anzeigenposition auf der Suchmaschinen-Ergebnisseite auswirken. Beispiel: „Ich werde bis 2,25 Euro bieten, aber das ist mein max. CPC. Mehr möchte ich wirklich nicht investieren.“

Einzelner Besucher

Ein bestimmter Besucher auf Ihrer Website während einer festgelegten Zeitspanne. Beispiel: „Ganz gleich, wie oft Onkel Tim meine Website aufruft, er ist immer noch ein einzelner Besucher.“

Content Marketing

Erstellen von Onlineinhalten wie Blogs, Videos oder Infografiken, um das Interesse einer bestimmten Zielgruppe zu wecken und sie zu Interaktionen zu bewegen.

E-Mail-Marketing

Per E-Mail Informationen senden, um für Produkte und Dienste zu werben.

Ranking

Position auf der Ergebnisseite einer Suchmaschine. Beispiel: „Ich hoffe, dass ich mit viel Arbeit meine Website im Suchmaschinenranking für die relevanten Keywords und meine Zielgruppe ganz oben positionieren kann.“

Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Die Maßnahmen zum Ändern von Websites und Inhalten und zum Werben für diese Inhalte, um die Sichtbarkeit in den organischen – oder unbezahlten – Suchmaschinenergebnissen zu verbessern. Beispiel: „Dank der Investition in Suchmaschinenoptimierung konnte ich meine Website im Suchmaschinenranking höher positionieren.“

Pay-per-Click (PPC)

Werbesystem, bei dem Werbetreibende dafür bezahlen, dass Nutzer auf Ihre Anzeigen klicken Beispiel: "Ich werde Pay-per-Click nutzen, um für meine neuen Wandfarben zu werben."

Meta-Keywords

Kurze Liste mit mehreren Begriffen, die den Inhalt der Seite prägnant beschreiben. Diese werden nicht von Suchmaschinen verwendet. Beispiel: „Ich mache mir keine Gedanken darüber, Meta-Keywords in meine Webseiten einzubeziehen, da Suchmaschinen diese Informationen nicht nutzen.“

Cost-per-Click

Der Geldbetrag, der erforderlich ist, um einen Klick auf eine digitale Anzeige zu erzeugen. Beispiel: „Der Cost-per-Click scheint an Wochenenden höher zu sein. Deshalb schalte ich meine Kampagnen nur unter der Woche.“

Interne Links

Links von einer Seite zur anderen innerhalb derselben Website. Beispiel: „Websitebesucher können interne Links auf der Startseite anklicken, um die Webseiten im Galeriebereich zu sehen, die mein Obst und Gemüse zeigen.“

Analyse

Die Analyse der Daten, die aufgrund der Aktivitäten von Besuchern auf Websites oder in mobilen Apps generiert werden. Durch die Analyse sollen Möglichkeiten zur Optimierung von Websites und Marketingkampagnen gefunden werden. Beispiel: „Ich möchte mit einem Webanalysetool herausfinden, wie ich bestimmte Webseiten optimieren kann, um die Kundeninteraktion auf meiner Website zu verbessern.“

Uniform Resource Locator (URL)

Eindeutige Adresse einer Website oder eines Onlineinhalts im Internet. Beispiel: „Um auf meine Website zuzugreifen, müssen Sie die URL in Ihren Browser eingeben.“

Organische Einträge

Ergebnisse einer Suchmaschine, bei denen es sich nicht um bezahlte Anzeigen handelt. Beispiel: „Je höher meine Website im Ranking natürlicher Einträge einer Suchmaschine ist, desto mehr Zugriffe erhalte ich.“

Klick

Ein Nutzer klickt auf Ihre Anzeige und wird auf Ihre Website geleitet. Bei den meisten SEM-Kampagnen bezahlen Sie nur, wenn der Nutzer auf Ihre Anzeige klickt. Beispiel: „Die Anzeige ‚Meine süßen Welpenfotos‘ erhält viel mehr Klicks als ‚Meine süßen Katzenfotos‘.“

Banneranzeige

Anzeige, die auf Websites und in mobilen Apps in vielen verschiedenen Formaten ausgeliefert wird, beispielsweise als Bild, animiertes GIF und Rich Media. Beispiel: „Ich nutze Banneranzeigen, um neue Kunden auf meine Website zu führen.“

SERP (Search Engine Results Page)

Eine Liste von den Ergebnissen, die in einer Suchmaschine erscheinen, nachdem ein Nutzer eine Suchanfrage eingegeben hat. Beispiel: „Nachdem ich nach ‚Hochglanzfarbe in großen Gebinden kaufen‘ gesucht hatte, waren auf der SERP sowohl natürliche Einträge als auch bezahlte Anzeigen zu sehen.“

Browser

Ein Computerprogramm zur Navigation im Internet auf Computern, Tablets und Smartphones. Beispiele sind Chrome, Firefox, Internet Explorer und Safari. Beispiel: „Je nachdem, welchen Browser ein Nutzer verwendet, sieht meine Website anders aus. Ich weiß allerdings nicht, weshalb das so ist.“

Web-Spam

Techniken, mit denen versucht wird, sich auf betrügerische Weise ganz oben in den Suchergebnissen zu positionieren, zum Beispiel durch die Wiederholung der Keywords, das Bezahlen anderer Websites für die Verknüpfung der eigenen Website oder das Platzieren von unsichtbarem Text auf dem Bildschirm. Diese Vorgehensweise gilt als äußerst unfair, da wirklich relevante Websites dann in den Ergebnissen untergehen. Beispiel: „Ich habe per E-Mail ein Angebot von jemandem erhalten, der dafür sorgen kann, dass mein Unternehmen in den Suchergebnissen von Google ganz oben steht. Aber ich habe es abgelehnt, weil die dafür verwendeten Methoden Web-Spam darstellen.“

Suchanfrage

Das genaue Wort oder die vollständige exakte Wortgruppe, das oder die ein Nutzer in eine Suchmaschine eingibt, um das Gesuchte finden. Die Suchanfrage kann mit den Keywords übereinstimmen, die ein Werbetreibender verwendet. Beispiel: „Der Suchbegriff ‚Tierfotograf Berlin‘ erzielt von Monat zu Monat eine bessere Leistung.“

ALT-Text

Text, der zur Beschreibung eines Bilds im Code einer Seite verwendet wird. Wenn ein Bild fehlerhaft ist und nicht von der Seite geladen werden kann, erscheint der ALT-Text in einem leeren Feld, das normalerweise das Bild enthalten würde. Der ALT-Text wird auch von Screenreadern verwendet, um blinden oder sehbehinderten Menschen mitzuteilen, was auf dem Bild dargestellt ist. Beispiel: „Auf der Startseite meiner Website www.meinebeispielurl.de ist das Bild eines Obst- und Gemüsegartens platziert. Ich habe im Bildcode ALT-Text eingefügt, um es zu beschreiben: ‚Frisches Obst und Gemüse aus dem Alten Land‘.“

Klickrate (Click-through-Rate – CTR)

Die Anzahl der Klicks auf ein interessantes Objekt, beispielsweise eine Anzeige, im Verhältnis dazu, wie oft das Objekt für Nutzer sichtbar ist. Beispiel: „Meine Klickrate für Anzeigen zum Thema Außenanstriche liegt bei zwei Prozent, meine CTR für Anzeigen zu Wandbildern dagegen bei unter einem Prozent.“

Weiterleitung

Eine automatische Weiterleitung an eine andere URL als die, die der Nutzer eingegeben hat. Beispiel: „Wir haben Weiterleitungen implementiert, als die Website zu einer neuen Domain umgezogen ist.“

Keyword

Konkreter Begriff, nach dem ein Nutzer gesucht hat und über den er auf Ihre Website gelangt ist. Beispiel: "Die Keywords 'romantischer luxus kurzurlaub' bringen tolle Ergebnisse für meine Website."

Sitzung

Eine Gruppe der Interaktionen, die auf Ihrer Website innerhalb eines bestimmten Zeitrahmens stattfinden. Beispielsweise kann eine einzelne Sitzung mehrere Seitenaufrufe und E-Commerce-Transaktionen umfassen. Beispiel: „Ich habe im letzten Monat 2.000 Sitzungen auf meiner Website verzeichnet. Für mich ist aber nur wichtig, ob diese Besuche zu mehr Umsatz führen.“

URL

Eindeutige Adresse einer Webseite oder eines Onlineinhalts im Internet. Beispiel: "Um auf meine Website zuzugreifen, müssen Sie die URL in Ihren Browser eingeben."

Anzeige

Ein gesponsertes Ergebnis, das auf einer Suchmaschinen-Ergebnisseite erscheint. Anzeigen werden normalerweise aus wenigen Textzeilen gebildet und können zusätzliche Elemente wie Adresse, Rezensionen und Telefonnummern enthalten. Beispiel: „Meine Anzeige ‚Professionelle Hochzeitsfotografie‘ verhilft mir zu zahlreichen Neukunden.“

Impressionen

Jedes Mal, wenn eine Anzeige ausgeliefert wird, zählt das als eine Impression. Beispiel: „Mit meiner neuen Marketingkampagne für selbst gemachte Hundeleckerli habe ich Tausende von Impressionen erzielt. Ich bin aber nicht sicher, ob ich auch schon etwas verkauft habe.“

SEO

Die Maßnahmen zum Ändern von Webseiten und Inhalten und zum Werben für diese Inhalte, um die Sichtbarkeit in den organischen – oder unbezahlten – Suchmaschinenergebnissen zu verbessern. Beispiel: „Dank der Investition in SEO konnte ich meine Website im Suchmaschinenranking höher positionieren.“

Ankertext

Der sichtbare oder anklickbare Teil eines Links auf einer Webseite. Beispiel: „Wenn Sie auf den Link mit dem Ankertext ‚Bioprodukte – Fotogalerie‘ klicken, sehen Sie weitere Fotos von unserem Obst und Gemüse.“

Gebotspreis

Der maximale Cost-per-­Click (max. CPC) beziehungsweise Ihr Gebotspreis ist der Höchstbetrag, den Sie für einen Klick auf Ihre Anzeige zu zahlen bereit sind. Ihnen wird jedoch nicht unbedingt der volle max. CPC berechnet. Wenn Ihr max. CPC beispielsweise 1,25 Euro beträgt, bezahlen Sie je nach Wettbewerbsfaktoren vielleicht nur 1,04 Euro für den Klick. Ein höheres Gebot kann sich positiv auf die Anzeigenposition auf der Suchmaschinen-Ergebnisseite auswirken. Beispiel: „Ich werde bis 2,25 Euro bieten, aber das ist mein max. CPC. Mehr möchte ich wirklich nicht investieren.“

Ziel

Aktion, die Besucher auf einer Website ausführen sollen. Hierzu gehören beispielsweise E-Commerce-Einkäufe, Formularübermittlungen sowie Telefon- und Videoaufrufe. Beispiel: „Mein Hauptziel ist, dass Besucher auf meiner Website eine Beratung buchen. Die Registrierung für einen E-Mail-Newsletter werte ich allerdings auch als Conversion.“

SEM (Search Engine Marketing)

Eine Werbeform, mit der Sie ein Gebot für eine Anzeige abgeben können, damit diese neben den Suchergebnissen für Keywords erscheint, die Nutzer eingeben. So sind Unternehmen genau dann präsent, wenn Nutzer nach ihren Produkten oder Dienstleistungen suchen. Beispiel: „SEO ist ein langwieriger Prozess, aber mithilfe von SEM konnte ich wirklich schnell mehr Traffic für meine Website generieren.“

Sitemap

Auflistung der Seiten auf Ihrer Website, die Suchmaschinen dabei hilft, Ihre Website zu verstehen. Beispiel: „Durch das Hinzufügen einer Sitemap konnte ich Suchmaschinen dabei unterstützen, die Seiten meiner Website zu verstehen.“

Crawler

Ein Programm, das entwickelt wurde, um systematisch Inhalte im Internet zu durchsuchen und Informationen zu sammeln, mit denen Nutzer das Gesuchte finden (auch Spider genannt). Beispiel: "Crawler und Spider sind nicht so gefährlich, wie sie klingen. Sie helfen mir, dass meine Website in Suchmaschinen zu sehen ist."

Impression

Jedes Mal, wenn Ihre Anzeige ausgeliefert wird, zählt das als Impression. Das bedeutet jedoch nicht, dass bei jeder Impression ein Klick erzielt wird. Beispiel: „Meine Anzeige für Babyfotos erzielt viele Impressionen, aber nur wenige Klicks. Vielleicht sollte ich den Text ändern.“

Desktop-Computer

Ein nicht mobiles Gerät. Beispiel: „Zu Hause bevorzuge ich einen Desktop-Computer, aber unterwegs verwende ich meinen Laptop.“

Anzeigenerweiterungen

Optionale Zusatzinformationen, die unter einer Suchanzeige erscheinen können. Beispiel: „Wir haben unseren Anzeigen Sitelink-Erweiterungen hinzugefügt, um Kunden zusätzliche Möglichkeiten zu geben, per Klick unsere Website aufzurufen.“

Algorithmus

Regeln, die von Computern zur Lösung von Problemen verwendet werden. Suchmaschinen verwenden Algorithmen zur Bestimmung der Rankings einer Seite bei einer bestimmten Suchanfrage. Beispiel: „Ich hoffe, dass die Algorithmen der Suchmaschine meine relevanten Webseiten für meine gewünschte Zielgruppe präsentieren.“

E-Commerce

Onlineverkauf von Produkten und Dienstleistungen.

Virtuelle Realität

Computergestützte Simulation einer dreidimensionalen Umgebung, in der Sie mithilfe von Hardware wie Headsets, Sensoren oder Joysticks interagieren können.

Chatbot

Ein Computerprogramm, das eine menschliche Unterhaltung simuliert – oft über das Internet. Beispiel: „Wir haben einen Chatbot erstellt, um häufige Kundenfragen zu beantworten und den Kundenservice zu unterstützen.“

Gebotsverwaltungssoftware

Software, die zum automatischen Verwalten einer Kampagne im Suchnetzwerk verwendet werden kann. Oft werden damit Regeln vorab festgelegt.

Index

Durchsuchbarer Katalog mit Webseiten und digitalen Inhalten, der von einer Suchmaschine genutzt wird, um relevante Ergebnisse bereitzustellen. Beispiel: „Seit meine Website im Suchmaschinenindex gelistet ist, finden sie Nutzer, die nach Wandmalereien für den Eingangsbereich suchen, viel leichter.“

Spam

Techniken, mit denen versucht wird, sich auf betrügerische Weise ganz oben in den Suchergebnissen zu positionieren, zum Beispiel durch die Wiederholung der Keywords, das Bezahlen anderer Websites für die Verknüpfung der eigenen Website oder das Platzieren von unsichtbarem Text auf dem Bildschirm. Diese Vorgehensweise gilt als äußerst unfair, da wirklich relevante Websites dann in den Ergebnissen untergehen. Beispiel: „Ich habe per E-Mail ein Angebot von jemandem erhalten, der dafür sorgen kann, dass mein Unternehmen in den Suchergebnissen von Google ganz oben steht. Aber ich habe es abgelehnt, weil die dafür verwendeten Methoden Spam darstellen.“

Soziale Medien

Inhalte wie Text, Bilder oder Videos, die von Einzelnen erstellt und im Internet geteilt werden. Beispiel: „Die sozialen Medien befinden sich im ständigen Wandel. Daher habe ich einen Mitarbeiter eingestellt, der eine entsprechende Strategie ausarbeiten soll.“

Angezeigte URL

Die in der Anzeige zu sehende URL, oft eine Kurzversion der tatsächlichen oder der Ziel-URL. Beispiel: "Damit meine Nutzer keine lange URL wie "http://www.meinbeispielobstladen.de/produkte/spezialitäten/italienischetomaten" sehen, verwende ich einen Dienst zur URL-Kürzung, wie z. B. https://goo.gl/, damit ich eine kürzere, nutzerfreundlichere URL für meine Beiträge in sozialen Medien nutzen kann."

Bezahlte Anzeigen

Anzeigen, die auf Suchmaschinen-Ergebnisseiten ausgeliefert werden. Beispiel: „Ich denke darüber nach, Geld zu investieren, damit meine Website in den bezahlten Anzeigen zu sehen ist und mehr Besucher erhält.“

Geografische Ausrichtung

Mithilfe der geografischen Ausrichtung werden Anzeigen nur für Nutzer in einer bestimmten Region ausgeliefert. Beispiel: „Wir haben unsere geografische Ausrichtung angepasst, damit unsere Anzeigen nur für Nutzer sichtbar sind, die sich in einem Radius von 50 Kilometern um unser Geschäft befinden.“

Klickrate

Die Anzahl der Klicks auf ein interessantes Objekt, beispielsweise eine Anzeige, im Verhältnis dazu, wie oft das Objekt für Nutzer sichtbar ist. Beispiel: „Meine Klickrate für Anzeigen zum Thema Außenanstriche liegt bei zwei Prozent, meine CTR für Anzeigen zu Wandbildern dagegen bei unter einem Prozent.“

Blog

Eine regelmäßig aktualisierte Website mit Posts zu einem bestimmten Thema, die von einer Einzelperson oder einem Unternehmen verfasst werden – häufig im Gesprächsstil.

Zielseite

Die erste Seite einer Website, auf die der Nutzer weitergeleitet wird. Dabei handelt es sich nicht unbedingt um die Startseite. Beispiel: „Ich füge einen Gutschein auf meiner Zielseite ein, damit meine Websitebesucher zum Kauf angeregt werden.“

Inhalt

Digitales Material, das Nutzern über Text, Video, Audio, Bilder und so weiter zur Verfügung steht. Beispiel: „Ich stelle weitere Inhalte auf meine Website, damit sie interessanter wird.“

Nutzergenerierte Inhalte

Inhalte, die von Nutzern auf einer Onlineplattform erstellt werden, wie beispielsweise Videos, Kommentare oder Posts. Beispiel: "Die meisten sozialen Netzwerke beruhen darauf, dass nutzergenerierte Inhalte gepostet und geteilt werden."

Besuch

Eine Gruppe der Interaktionen, die auf Ihrer Website innerhalb eines bestimmten Zeitrahmens stattfinden. Beispielsweise kann ein einzelner Besuch mehrere Seitenaufrufe und E-Commerce-Transaktionen umfassen. Beispiel: „Ich habe im letzten Monat 2.000 Besuche auf meiner Website verzeichnet. Für mich ist aber nur wichtig, ob diese Besuche zu mehr Umsatz führen.“

Titelelement

Titel einer Webseite im HTML-Code einer Seite. Der Titel Ihrer Seite wird auch oft auf den Ergebnisseiten von Suchmaschinen verwendet. Beispiel: "Ich achte besonders auf das Titelelement meiner Webseiten, damit die Suchmaschinen verstehen, worum es auf den Seiten geht."

Klickrate (Click-through-Rate, CTR)

Die Anzahl der Klicks auf ein interessantes Objekt, beispielsweise eine Anzeige, im Verhältnis dazu, wie oft das Objekt für Nutzer sichtbar ist. Wenn Ihre Anzeige z. B. 100 Impressionen erzielt und 3 Klicks erhalten hat, beträgt die Klickrate 3 %. Die Klickrate ist ein wichtiger Indikator dafür, ob Ihre Anzeigen für die Nutzer, die die Suchmaschine verwenden, relevant sind. Sie können sich das auch so vorstellen: Die Anzahl der Personen, die vor Ihrem Laden stehen und durch das Schaufenster sehen, geteilt durch die Anzahl der Personen, die dann tatsächlich eintreten. Es gibt keine bestimmten Richtlinien hinsichtlich der Höhe der Klickrate. Sie sollten jedoch stets daran arbeiten, sie zu verbessern. Beispiel: "Ich konnte die Klickrate meiner Anzeige durch Hinzufügen von Preisinformationen um einiges steigern. Das hatte zur Folge, dass eindeutig mehr Nutzer durch den Klick auf die Anzeige auf meiner Website landeten."

Anzeigenrang

Wert, mit dem die Anzeigenposition auf der Suchmaschinen-Ergebnisseite bestimmt und festgelegt wird, ob die Anzeige überhaupt ausgeliefert wird. Ein höherer Anzeigenrang führt zu höheren Positionen auf der Ergebnisseite. Die Formel für den Anzeigenrang unterscheidet sich geringfügig je nach Suchmaschine, funktioniert aber im Allgemeinen wie folgt: max. CPC x Qualitätsfaktor. Beispielsweise hat eine Anzeige mit einem max. CPC von 2 Euro und einem Qualitätsfaktor von 6/10 einen Anzeigenrang von 12. Wenn dies der höchste Anzeigenrang ist, wird diese Anzeige an oberster Position platziert. Beispiel: „Durch die Verbesserung der Relevanz meiner Anzeigen und die Erhöhung meines Gebots hat sich der Anzeigenrang verbessert.“

Doppelter Inhalt

Inhalt, der dem auf einer anderen Website ähnelt oder entspricht. Suchmaschinen ignorieren doppelte Inhalte meistens. Beispiel: „Wir wollen keine doppelten Inhalte auf unserer Website und investieren deswegen in die Erstellung eigener Inhalte.“

White Hat

Methoden zur Optimierung von Websites für Menschen, nicht für Suchmaschinen. Beispiel: „Ich nutze nur White-Hat-Methoden, um Suchmaschinen dabei zu unterstützen, meine Website zu finden.“

Black Hat

Manipulative oder irreführende SEO-Methoden, bei denen es lediglich um eine Optimierung für Suchmaschinen – und nicht für Menschen – geht. Beispiel: „Ich habe besonders darauf geachtet, Black-Hat-SEO-Techniken zu vermeiden. Ich wollte das Ranking meiner Website in den Suchmaschinen nicht beeinträchtigen.“

Pay-per-Click

Werbesystem, bei dem Werbetreibende dafür bezahlen, dass Nutzer auf Ihre Anzeigen klicken. Beispiel: „Ich werde Pay-per-Click nutzen, um für meine neuen Wandfarben zu werben.“

HTML

Hypertext Markup Language. Eine Auszeichnungssprache, die von Webentwicklern zum Erstellen von Websites verwendet wird. Beispiel: „Meine Website wurde in HTML geschrieben.“

Link

Ein Text oder ein Bild, der beziehungsweise das den Nutzer von einer Website oder einer einzelnen Seite auf eine andere weiterleitet. Beispiel: „Seit in einem bekannten Blog über Innenausstattung ein Link zu meiner Website gesetzt wurde, sind meine Besucherzahlen deutlich gestiegen.“

Soziales Netzwerk

Community einzelner Personen, die Inhalte erstellen und teilen. Beispiel: „Soziale Netzwerke bieten mir vermutlich eine gute Gelegenheit, um meine Wandmalereien vorzustellen und neue Kunden zu gewinnen.“

Tatsächlicher Cost-per-Click (CPC)

Tatsächlicher Betrag, den ein Unternehmen an den Suchmaschinenbetreiber bezahlt, wenn auf seine Anzeige geklickt wird. Werbetreibende legen einen max. CPC fest, das heißt einen maximalen Betrag, der ihnen pro Klick in Rechnung gestellt wird. Je nach Anzahl und Relevanz der anderen Anzeigen in der Auktion kann der tatsächlich bezahlte Betrag jedoch schwanken. Die Formel für den Cost-per-Click kann sich je nach Suchmaschine geringfügig unterscheiden, funktioniert aber im Allgemeinen wie folgt: (zu schlagender Anzeigenrang ÷ Qualitätsfaktor) + 0,01 Euro. Sehen wir uns ein Beispiel an: Ihr Mitbewerber „Mustermanns Hochzeitsfotos“ hat den nächstbesten Anzeigenrang. Das ist der zu schlagende Anzeigenrang in dieser Formel. Ihr Anzeigenrang ist 12. Nun müssen Sie diese Zahl durch Ihren Qualitätsfaktor dividieren. Hierfür nehmen wir 9 von 10 an. Somit beläuft sich der tatsächliche Cost-per-Click auf (12/9) + 0,01 Euro, also 1,34 Euro. Beispiel: „Ich bin bereit, bis zu 1,75 Euro für meine Hochzeitsfotoanzeige zu bieten, aber erfreulicherweise ist mein tatsächlicher CPC nur 1,60 Euro.“

Return on Investment (ROI)

Eine Berechnung, die ein Werbetreibender vornimmt, um festzustellen, ob seine Onlinemarketing-Kampagnen profitabel sind. Eine gängige Formel zur ROI-Berechnung lautet: Return on Investment = (Investitionsertrag - Investitionskosten) ÷ Investitionskosten. Beispiel: „Der Umsatz, den wir mit unseren Werbekampagnen im Displaynetzwerk erzielt haben, hat in diesem Quartal zu einem positiven ROI geführt.“

Bot

Programm, mit dem Inhalte im Internet durchsucht und Informationen gesammelt werden, um Nutzern zu helfen, das Gesuchte zu finden. Beispiel: „Beim Veröffentlichen meiner Website habe ich sichergestellt, dass die Seiten für Suchmaschinen-Bots sichtbar sind, damit sie gleich indiziert werden können.“

Vlog

Die Videoversion eines Blogs, in dem Beiträge eher als Videos und nicht als Posts hochgeladen werden.

Cost-per-Conversion

Dieses Verhältnis wird auch als Cost-per-Acquisition (CPA) bezeichnet und gibt an, wie viel Geld Sie relativ zur Anzahl der Conversions ausgeben, die Sie mit Anzeigen erzielen. Wenn Sie beispielsweise 100 Euro investieren und vier Conversions erzielen, liegt der Cost-per-Conversion bei 25 Euro. Der Cost-per-Conversion sollte niedriger sein als der Wert einer Conversion. Wenn beispielsweise eine Conversion nur 20 Euro wert ist, dann sind Kosten in Höhe von 25 Euro nicht profitabel. Beispiel: „Der Cost-per-Conversion war zu hoch, deshalb investiere ich jetzt etwas weniger in Onlinewerbung. Zudem habe ich überprüft, wie ich meine Anzeigen für künftige Kampagnen verbessern könnte.“

Avatar

Ein Bild, das eine Person, ein Unternehmen oder eine Organisation in sozialen Medien darstellt. Beispiel: „Wenn ich auf meinen Avatar klicke, wird mein Profil angezeigt.“

Conversion-Rate

Das Verhältnis von Conversions zu Besuchen, das oft zur Analyse der digitalen Leistung verwendet wird. Beispiel: „Meine Conversion-Rate bei Außenanstrichen ist bei männlichen Besuchern sehr niedrig. Allerdings weiß ich nicht, woran das liegt.“

Startseite

Die einleitende Hauptseite einer Website. Beispiel: „Auf meiner Startseite sehen Besucher Beispiele für meine schönsten Fassadenanstriche.“

Suchmaschinen-Ergebnisseite

Eine Liste von Ergebnissen, die in einer Suchmaschine erscheint, nachdem ein Nutzer eine Suchanfrage eingegeben hat. Beispiel: „Nachdem ich nach ‚Hochglanzfarbe in großen Gebinden kaufen‘ gesucht hatte, waren auf der Suchmaschinen-Ergebnisseite sowohl organische Einträge als auch bezahlte Anzeigen zu sehen.“

Rückverweis

Ein auf eine Seite oder Website eingehender Link, der von einer anderen Seite oder Website stammt. Beispiel: „Unsere Blogposts sind sehr beliebt und stellen nützliche Informationen bereit, sodass wir viele Rückverweise von anderen Websites erhalten.“

Return on Investment

Eine Berechnung, die ein Werbetreibender vornimmt, um festzustellen, ob seine Onlinemarketing-Kampagnen profitabel sind. Eine gängige Formel zur ROI-Berechnung lautet: Return on Investment = (Investitionsertrag - Investitionskosten) ÷ Investitionskosten. Beispiel: „Der Umsatz, den wir mit unseren Werbekampagnen im Displaynetzwerk erzielt haben, hat in diesem Quartal zu einem positiven ROI geführt.“

Durchschnittliche Anzeigenposition

Die Position Ihrer Anzeige auf der Suchmaschinen-Ergebnisseite. Suchmaschinen bezeichnen normalerweise die höchste Position als Position 1. Wenn Ihre Anzeige die Hälfte der Zeit auf Position 1 platziert ist und die Hälfte der Zeit auf Position 2, wäre die durchschnittliche Position 1,5. Beispiel: „Die durchschnittliche Position meiner Anzeigen für Tierfotografie hat sich von 7 auf 3 verbessert. Ich bin begeistert!“

Suchmaschine

Ein Tool, das relevanten Onlineinhalt indiziert und zurückgibt, wenn Nutzer eine Suchanfrage mit bestimmten Keywords eingeben. Zu den bekanntesten Suchmaschinen gehören Google, Bing, Yahoo, DuckDuckGo, Baidu, Yandex und weitere. Beispiel: „Ich verwende Suchmaschinen für die Suche nach neuen Trends für Innendekor.“

App

Ein Programm, das für den Einsatz auf Smartphones, Tablets und anderen Mobilgeräten entwickelt wurde. Beispiel: „Mein Haus muss gestrichen werden, deshalb habe ich mit einer App für lokale Dienstleistungen nach einem geeigneten Malereibetrieb in meiner Nähe gesucht.“

Spider

Ein Programm, das entwickelt wurde, um systematisch Inhalte im Internet zu durchsuchen und Informationen zu sammeln, mit denen Nutzer das Gesuchte finden (auch Crawler genannt). Beispiel: „Crawler und Spider sind nicht so gefährlich, wie sie klingen. Sie helfen mir, dass meine Website in Suchmaschinen zu sehen ist.“

User generated content (UGC)

Nutzergenerierte Inhalte: Inhalte, die von Nutzern auf einer Onlineplattform erstellt werden, wie beispielsweise Videos, Kommentare oder Posts. Beispiel: „Die meisten sozialen Netzwerke beruhen darauf, dass nutzergenerierte Inhalte gepostet und geteilt werden.“

Suchbegriff

Das Keyword oder die Wortgruppe, das bzw. die ein Nutzer in eine Suchmaschine eingibt, um das Gesuchte zu finden. Beispiel: "Wenn Nutzer den Suchbegriff 'haare schneiden' eingeben, suchen sie vielleicht nach Tipps zum Selbermachen oder ein entsprechendes Geschäft."

Werbenetzwerk

Eine Plattform, die Werbetreibende mit Publishern verbindet, die deren Anzeigen hosten möchten. Der Werbetreibende zahlt eine Gebühr, wenn eine vereinbarte Aktion stattfindet, beispielsweise eine Anzeigenimpression, ein Klick oder ein Verkauf. Der Werbenetzwerk-Betreiber gibt den Umsatz, der mit den Anzeigen des Werbetreibenden generiert wurde, nach Abzug der Netzwerkgebühr an den Publisher weiter. Beispiel: „Wir haben ein Werbenetzwerk für unsere Kampagnen ausgewählt, damit unsere Anzeigen schnell auf möglichst vielen verschiedenen Websites präsentiert werden können.“

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Inhalt

Wenn Sie Ihr Ziel einmal festgelegt haben, können Sie sich tiefergehende Gedanken machen. In dieser Lektion behandeln wir die wesentlichen Punkte, die für eine erfolgreiche Website von Nöten sind: Content, Usability und Gestaltungselemente.